§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Die aktiven Mitglieder bilden die Mitgliederversammlung und Vorsitz des Ortswehrführers. Mitglieder der Ehrenabteilung können mit beratender Stimme teilnehmen.
  2. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und beschließt über alle Angelegenheiten, für die der Vorstand nicht zuständig ist.
  3. Zu jeder Mitgliederversammlung wird durch den Ortswehrführer schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem Sitzungstermin geladen. Anträge zur Tagesordnung müssen bis eine Woche vor der Sitzung bei dem Ortswehrführer schriftlich eingereicht werden. Er soll sie der Mitgliederversammlung noch vor dem Sitzungstage bekannt geben. Dringlichkeitsanträge können während der Sitzung gestellt werden.
  4. Die Sitzung der Mitgliederversammlung wird vom Ortswehrführer oder seinem Stellvertreter geleitet und ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend ist. § 12 Abs. 1 bleibt unberührt.
  5. Die Beschlussfähigkeit wird durch den Vorsitzenden zu Beginn der Sitzung festgestellt.
  6. Bei Beschlussunfähigkeit ist eine erneute Versammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.
  7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. § 5 Abs. 3, § 8 Abs. 4, § 12 Abs. 5 und § 19 Abs. 2 bleiben unberührt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Ortswehrführers. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Es wird offen abgestimmt. Über Anträge grundsätzlicher Art kann nur abgestimmt werden, wenn Sie schriftlich zwei Wochen vorher beim Ortswehrführer eingereicht wurden.
  8. Innerhalb von zwei Monaten nach Ende des Kalenderjahres ist eine Jahreshauptversammlung durchzuführen. Sie hat den Jahresbericht über die Tätigkeit der Feuerwehr entgegenzunehmen, über die Kassenführung zu beschließen und fällige Neuwahlen durchzuführen.
  9. Auf Beschluss des Vorstandes wird durch den Ortswehrführer innerhalb von zwei Wochen eine außerordentliche Sitzung der Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens ein Drittel der aktiven Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt. Auf Verlangen des Oberbürgermeisters ist eine außerordentliche Sitzung des Mitgliederversammlung einzuberufen.
  10. Über jede Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 

     § 11 Vorstand

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für sechs Jahre den Vorstand.
  2. Dem Vorstand gehören an:
  • Der Ortswehrführer als Vorsitzender,
  • sein Stellvertreter,
  • der Kassenwart,
  • der Schriftwart,                 
  • die Zugführer,
  • der Schirrmeister,
  • die Jugendwarte,
  • der Musikzugführer
  1. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
  • Anmeldung des Finanzbedarfes bei dem Vorstand des Stadtfeuerwehrverbandes,
  • Vorlage des Jahresberichts und der Jahresrechnung an die Mitgliederversammlung, 
  • Mitwirkung bei der Aufstellung der Dienstpläne,
  • Aufnahme von Feuerwehrmannanwärter,
  • Entscheidung über die Überstellung aktiver Mitglieder in die Reserveabteilung
  • Entscheidung über die Überstellung dienstunfähiger Mitglieder, die das 65. Lebensjahr
  • noch nicht vollendet haben, in die Ehrenabteilung,
  • Bekanntgabe der Wahlergebnisse an die Mitgliederversammlung, die Gemeinde, die
  • Aufsichtsbehörde und den Stadtfeuerwehrverband,
  • Auswahl der Teilnehmer für Ausbildungslehrgänge,
  • Beschlussfassung über Beförderungsvorschläge an den Oberbürgermeister,
  • Aufnahme fördernder Mitglieder.
  1. Die Pflichten des Ortswehrführers und seine Aufgaben im Feuerwehrdienst regelt die Dienstanweisung.
  2. Die Sitzungen des Vorstandes beruft der Ortswehrführer ein. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom
    Ortswehrführer und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.
  3. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Auslagen werden gegen Nachweis erstattet.
   
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